Burnout bei Führungskräften – Burnout die Volkskrankheit?

Wenn Sie sich morgens immer stärker motivieren müssen überhaupt aus dem Bett zu klettern…

Wenn Sie immer weniger Lust haben, sich mit Freunden zu treffen…

Wenn Sie das Gefühl haben, die grauen Herren der Zeitsparkasse haben bei ihnen abgebucht…

Wenn Sie Ihren Job immer mehr als Last sehen und der Spaß auf der Strecke bleibt…

Wenn Sie das Gefühl haben, das Hamsterrad, in dem Sie stecken, dreht sich immer schneller…

Wenn Sie am Liebsten mal komplett abschalten würden…

dann ist der Burnout bei Ihnen näher als Sie vielleicht denken!

Vielleicht nennen Sie es auch eine Sinnkrise?

Oftmals hat aber nur ihre Verteidigungsstrategie versagt. Sie müssen lernen, UNWICHTIGES, WICHTIGES und DRINGENDES besser zu unterscheiden und … auch mal etwas liegen zu lassen oder ANDEREN zu delegieren.

Besonders bei Führungskräften im Management mit Burnout Syndrom zeichnet sich ab, dass man z.B. aus Perfektionsdrang ALLES selbst noch mal in die Hand nehmen will, weil die Mitarbeiter es einfach nicht mundgerecht aufbereiten. Dabei wäre es leichter allen Beteiligten diesen Wissensstand zu vermitteln als sich selbst völlig auf zu reiben.

Aber es gibt beim Burnout kein Allheilmittel oder eine einzige Wahrheit. Jeder hat sich sein Burnout Syndrom selbst gebaut und daher sind auch die Wege es loszuwerden unterschiedlich.

Wie oft hört man: Ich muss nur mal den Akku neu aufladen und dann bin ich wieder voll da!

Die Frage ist nur: Wie lange?

Wie alles im Leben, jede Krankheit, jeder Schmerz, jede Freude, will uns auch der Burnout etwas zeigen: WIEDER AUF DEN RICHTIGEN WEG ZU KOMMEN. Wenn Sie jetzt einfach eine Wunderpille einwerfen und die Erschöpfung ist vorübergehend weg, dann haben Sie die Lektion nicht gelernt und ihre Seele oder nennen Sie es einfach ihr innerstes Wesen, wird eine neue Strategie entwerfen, wie es glücklich werden kann.

Bei vielen Menschen hört man, dass die große LEBENSKRISE im Nachhinein zu einer deutlichen Veränderung im Leben geführt hat und nun ganz andere Werte im Vordergrund stehen, die zu einem ganz neuen Glück verholfen haben. Von denen, die diese Chance nicht begriffen haben und sich in einen aussichtslosen Kampf mit Psychopharmaka u.a. eingelassen haben hört man oft nichts mehr. Nach jahrelangem Kampf geben sich diese Menschen oft auf. Ohne Weg und Zielkorrektur führt dieser Weg an die Wand!

Nur Baron von Münchhausen kann sich selbst aus dem Schlamm ziehen, für alle anderen Menschen bleibt nur, professionelle Hilfe zu suchen und die eigenen Situation zu analysieren und die notwendigen Änderungen in Angriff zu nehmen.

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