BurnOut – Jeden kann es erwischen – auch in der Bundesliga?!

Der BurnOut ist salonfähig geworden. Kein Tag ohne Schlagzeile und fast glaubt man, dass es keinen Bereich oder keinen Job gibt, der davor sicher ist. Heute schreibt die Welt über den Abschied Otmar Hitzfeld’s von Bayern München: Die Symptome einer BurnOut Erkrankung – 6 Jahre beim FC Bayern seien wie 20 Jahre bei einem anderen Verein.

… und dabei ist ein Trainer doch viel and der frischen Luft, hat ausreichend Bewegung und – so sollte man meinen – jede Menge Spaß mit seinem Sport.

In der Fußball Bundesliga findet man unter den Aktiven wohl Eines selten: Sesselhocker, die 12 Stunden am Schreibtisch kleben, Aktenberge bewältigen und von unerledigter Arbeit und nörgelnden Chefs gedehmütigt werden. Doch der Druck ist hoch und Tore lassen sich nicht erzwingen! Das ist wie bei einem Künstler, den die weiße Leinwand erschlägt, wenn er unter Druck Bilder abliefern muss.

Bis dato wird bei Trainern und Chefs im Allgemeinen Motivations- und Führungskompetenz vorausgesetzt aber nicht meßbar geprüft. Gute Trainer und Chefs beherrschen das instinktiv und können mitreißen. Wenn nicht, kann die Mannschaft nicht siegen oder ist auf sich selbst gestellt, was bei einem Mannschaftssport ungleich schwieriger ist als im Büro. Ergo muss der Trainer gleichsam ein BurnOut Coach sein, ein Motivationstrainer und Fachmann für Teambuilding. Das sind die Wenigsten und daher steht das Team seinen Stimmungen, dem Vereinspräsidenten, dem Physiotherapeuten und den Fans  oft unvorbereitet gegenüber.

Topleister und Führungskräfte sollten sich bezeiten von Profi Coaches Rückendeckung holen. Das zuzugeben dürfte noch viel einfacher sein, als den eigenen BurnOut zu attestieren…

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