Die Angst um mögliche schwarze Löcher im CERN

Bild: Wikipedia   Die Karlsruher Verfassungsrichter sahen sich jüngst mit einer Verfassungsbeschwerde einer beängstigten Bürgerin konfrontiert, die eine Beschluss erwirken wollte, dass die Bundesregierung offiziell die Versuche stoppt.

Die Richter wiesen die Klage ab!

Das Interessante daran ist aber die Begründung. Dass das CERN in der Schweiz, Genf, liegt und die Bundesregierung eh nicht weisungsbefugt ist war gar nicht relevant.

Die Richter meinten, es fehle an schlüssigen Argumentationen, warum Schwarze Löcher bei den CERN-Beschleunigern auftreten und womöglich die Erde vernichten könnten.

Höchst Interessant, denn die Befürworter können auch nicht belegen dass keine schwarzen Löcher entstehen oder diese, falls doch, ungefährlich seien. Die Befürworter des Experiments suchen nach dem Beweis für Materie und für die letzte Bastion einer immer unwahrscheinlich werdenden Beweiskette.Viele Physiker stehen auf dem Standpunkt dass keine oder wenn nur winzige schwarze Löcher entstünden, wie sie auch in der Atmosphäre häufig auftreten würden und sofort wieder zerfielen. Aber es gibt auch Physiker mit gegenteiligen Ansichten.

Nach ersten Berichten wurde es plötzlich still um den  LHC (Large Hadron Collider) in Genf. Die Anlage wurde erst im November 2009 wieder angefahren, nachdem sie 14 Monate überprüft und gewartet wurde.   Brotkrümel verursachten einen Kurzschluss und retteten die Welt?

Damit der LHC seine Leistungsfähigkeit erreichen kann, muss er angeblich mehrere Jahre in Betrieb sein, um Protonen in der 27 km langen Röhre auf nahezu Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen und sie dann auf einander prallen zu lassen. Es würden Temperaturen erreicht wie kruz nach dem Urknall und in diesem Zustand erwarten Physiker das Higgs Boson zu identifizieren. Das erste und einzige echte Stückchen Materie!? Oder einfach auch Materiestrahlung?

Aber es geht ja nicht nur um die Frage der Materie im Allgemeinen, sondern um die Existenz der dunklen Materie und die dunkle Energie im Universum, die nach Berechnungen 95% des Universums ausfüllen.

Nachdem nun Ende 2011 das LHC wieder für ein Jahr geschlossen werden muss bleibt abzuwarten, wann überhaupt das sensationelle Experiment ablaufen wird und was wirklich passiert.

Die Suche nach der Gott-Formel geht also weiter.

weitere Infos z.B. hier

1 Kommentar

  1. Die Götter vom CERN

    Die Spanischen Medien nennen den CERN LHC seit Jahren die «máquina de Dios». Die Gottesmaschine. Die Maschine der Götter? Da Gott keineswegs involviert ist im CERN Management und auch keineswegs um seine Meinung erfragt wurde, stellt sich uns die Frage nach dem Ursprung dieses Namens.

    Ist es die Suche nach dem Gottesteilchen (Stichwort: Higgs) was dem LHC diesen imposanten Namen gegeben hat oder doch vielleicht die gottgleiche Haltung des CERN Management und der beim CERN angestellten Wissenschaftler?

    Welche andere Firma, welches andere wissenschaftliche Institut oder Experiment auf der Welt hat denn nun diese eigentümliche politische und juristische Immunität auf welche das CERN sich ernsthaft und ohne Scham beruft?

    Gerade erst wurde vom deutschen Verfassungsgericht eine Beschwerde abschliessend abgewiesen, weil ‚Weltuntergang nicht schlüssig nachgewiesen‘.

    Erwarten die ‚Götter am CERN‘ einen praktischen Nachweis, dass mit diesem Experiment ein Weltuntergang stattfinden wird? Darf man sich die Frage stellen, wie dieser Nachweis ausser mit dem Weltuntergang selbst so lückenlos erbracht werden könnte, dass das deutsche Verfassungsgericht den Artikel 2 des Grundgesetzes schützen müsste „Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit“, so wie es die unterlegene Klägerin wollte?

    weiterlesen:
    http://www.stopcern.com/blog1.php/2010/03/11/die-goetter-vom-cern

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