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Die Natur von Wasser. Modelle und Ideen zu Wasser als Informations- und Energiespeicher.

Posted on 09 März 2011 by admin

Bild: Wikipedia, Urheber: Thomas Splettstoesser

Jeder Mensch kennt es oder glaubt es zu kennen – das Wasser. Bereitwillig haben wir seine Eigenschaften akzeptiert auf dem unser Leben und im Grunde das ganze Ökosystem der Erde aufbaut.

Normalerweise müsste Wasser gasförmig sein, wenn man es mit den analogen Verbindungen im Periodensystem oder zumindest mit den Chalkogenen als der Sauerstoffgruppe (6.Hauptgruppe) vergleicht. Das deutlich größere und massereichere Molekül Schwefelwasserstoff ist noch gasförmig, während das kleinere und leichtere Wassermolekül flüssig ist. Dem Normalmensch ist das relativ egal, da er in seinem Leben kaum längeren und bewussten Kontakt zu Schwefelwasserstoff haben dürfte.

Die Anomalien des Wassers sind indes weitreichend und machen Wasser zu einem „Exoten“ in der Chemie und im Leben.

  • Wasser bildet Wasserstoffbrückenbindungen aus, was es in einem weiten Bereich (0-100°C) flüssig bleiben lässt, obgleich es eigentlich gasförmig sein müsste …
  • Wasser hat seine größte Dichte bei 3,98°C. Das bewirkt, dass Eis auf Wasser schwimmt! Zusätzlich bewirkt das die großen Wärmepumpen Systeme auf dieser Welt, da das kalte Wasser nach unten sackt und abfließt und oben wärmeres Wasser nachströmt.
  • Wasser hat, außer Quecksilber, die höchste Oberflächenspannung  (nach innen gerichtete Kräfte, die versuchen Wasser zusammen zu halten). Das erleichtert die Tröpfchenbildung und bewirkt, dass viele Tiere auf der Wasseroberfläche laufen und schwimmen können
  • Wasser hat die größte Verdampfungsenthalpie aller Flüssigkeiten. Das bewirkt, dass Schweiß beim Verdunsten kühlt! Die Energie zum Verdampfen wird der Haut entzogen.
  • Wasser hat die höchste Wärmekapazität aller Flüssigkeiten und zudem eine geringe Wärmeleitfähigkeit. Das bewirkt, dass unsere Ozeane riesige Wärmespeicher sind.


Interessant ist aber, was Wasser sonst noch alles kann und tut. Die Zeiten, wo Studenten lernen, dass Wasser lediglich ein Molekül aus 2 Atomen Wasserstoff und einem Atom Sauerstoff besteht sind vorüber. Kennt man schon seit zig Jahren unterschiedliche Eismodifikationen, das normale Eis beim Frieren von Wasser ist das Eis I  innerhalb der Eis I – VIII Zustände, so ist die Erkenntnis, dass es Clusterstrukturen im Wasser gibt noch relativ jung. Früher erklärte man sich die Anomalien des Wasser mit sich schnell ausbildenden Wasserstoffbrücken, die zu kettenartigen Wasser-Addukten führen, die in Picosekunden aber wieder aufbrechen und andere Molekülverbände bilden.

Heute gilt es als gesichert, dass nicht nur Molekülketten gebildet werden, sondern auch ringförmige Cluster unterschiedlicher Größe. Prof. Saykally , www.cchem.berkeley.edu/rjsgrp/groupPageNew/ konnte bereits durch eine Zerstäubungstechnik mit Laser-Spektroskopie Wasser-Cluster von 2-9 Molekülen nachweisen, was aber bei weitem noch nicht das Ende der Fahnenstange bedeutet.

Einen interessanten Artikel zum Thema Wassercluster findet sich auch hier: Water Clusters

Die magischen physikalischen Eigenschaften von Wasser

In den zahlreichen Berichten über Wasser und den physikalischen Eigenschaften spielen die Clusterverbände und Clustergrößen eine entscheidende Rolle. Vielfach wird auch, besonders in esoterischer Literatur, von lebendigem Wasser oder levitiertem Wasser gesprochen, wenn besonders kleinclustriges, frisches und „junges“ Wasser vorliegen soll. Dieses Wasser soll gegenüber typischem Industrie-Wasser besonders zellgängig sein und somit für ein gesundes Leben beitragen. Für unseren Körper ist Wasser unverzichtbar, ca. 70% des Körpers sind Wasser und damit dürfte bereits klar sein, dass auch die Qualität des Wassers eine bedeutende Rolle bei der Ernährung spielen dürfte.

Dr. Alexis Carrel erhielt 1912 den Nobelpreis für seine Forschungen auf dem Gebiet der Transplantationen und Gefäßchirurgie. Er zeigte u.a., dass man ein Hühnerherz bei ausreichender Ernährung mit Mineralstoffen und funktionierendem Abtransport der  Abfallprodukte über 30 Jahre am Leben halten konnte. Ein wichtiger Aspekt dabei spielte das Wasser, das besonders frisch sein musste. Von kleinen Clustergrößen hatte damals noch keiner  eine Idee.

Durch die Literatur geistern tausende Jungquellen und von Jungbrunnen und sagenhaften Quellen wird berichtet, die ganzen Völkern zu hohem Alter verhelfen würden. Ein Beispiel sind hier die Hunzas in Pakistan, die angeblich bis zu 130 Jahren alt werden und dieses  Phänomen dem Wasser ihrer Region verdanken.

Bekannt sein dürften auch die phantastischen Fotos von Masaru Emoto, der unterschiedlichste Wassersorten auf ihr Kristallisationsverhalten untersuchte. Frisches und gesundes Wasser zeigt dabei immer Strukturen hoher Geometrie. Als Ursache werden auch hier kleinclustrige Strukturen diskutiert, die beim schnellen Abkühlen schneller zu geordneten Kristallen zusammenfinden können als große Clusterstrukturen. Großen Widerstand erfährt Emoto aber durch seine Experimente mit Einflüssen von positiven Schwingungen auf Wasser, was die Struktur ebenso harmonisieren soll.

Das Wasser und die Homöopathie

Für die Einen ist sie eine segensreiche Entdeckung unschädlicher, minimal invasiver Pharmazeutika und für die Anderen ist sie Blödsinn und Hokuspokus. Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie wollte Gleiches mit Gleichem bekämpfen und nutzte zudem hohe Verdünnungen seiner „Wirkstoffe“ und bezeichnete den „Abdruck“ der Wirksubstanz im Medium (Wasser/Alkohol Mischungen) als die Information, die heilen kann.

Die wissenschaftliche Sicht hierbei ist zerstritten. Während die Empiristen sagen: wer heilt hilft, pochen die Rationalisten auf „wissenschaftliche“ Untersuchungen wie z.B. die geringe Stabilität von Wasserclustern .

Auch wenn die Wissenschaft mittlerweile die Existenz von Wasserclustern kennt, so hat man das tiefere Wesen anscheinend noch nicht erkannt. In Picosekunden entstehen geometrische Gebilde von Molekülverbänden im Wasser und lagern sich wieder um. Dadurch glaubt die Wissenschaft einen Beweis gegen die Theorie des energetischen Abdruckes gefunden zu haben. Aber ist das so?
Wir kennen die magnetische Induktion, wir akzeptieren Strom, obgleich das Elektron was wir in den Leiter hineinschicken nicht das sein wird, was nach vielen Kilometern sofort abgreifbar ist und wir kennen und akzeptieren die Schwerkraft, obgleich wir sie bisher auch wissenschaftlich nicht wirklich verstanden und erklärt haben. Es gibt mehrere Modelle und wir kennen nur die Auswirkung!

Lässt man eine Kugel auf eine zähe Masse fallen, so wird die Kugel nicht in die Masse eindringen, aber ihren Impuls an die Masse weitergeben. Diese Stoßwelle wird in Form einer Kugelfront durch die Masse bewegt und am anderen, nicht zu fernen, Ende messbar sein. Wir senden Radiowellen in den Kosmos, lassen Langwellen einmal um die Erde laufen, erfahren wie Elektrizität kontaktlos, starke Felder aufbauen kann, experimentieren mit ELF Wellen zur Beeinflussung von Gedankenströmen und können ein Stück Würfelzucker im Bodensee nachweisen. Aber in Wasser gespeicherte Informationen machen uns Angst, da eventuell die ganze Welt ein riesiger Organismus sein könnte, mit Wasser als lebendigem Organ?

Juveniles und levitiertes Wasser

Schon vor 20 Jahren gab es sie, die ersten physikalischen Wasseraufbereiter, die mit Permanentmagneten oder auch Stromkabeln als Spulen um Wasserrohre Kalkprobleme zu lösen versprachen. Prinzipiell galt es lange als esoterischer Quatsch, mit irgendwelchen magnetischen und energetischen Mitteln positive Effekte im Wasser herbeizuführen und z.B. das Lösungsverhalten von Mineralien zu beeinflussen. Allerdings gibt es einige interessante Erkenntnisse bzw. Effekte, die möglicherweise auf physikalisch verändertes Wasser bzw. dessen Struktur zurückzuführen sind. So sind die Arbeiten von Viktor Schauberger über die Schwemmlandkanäle und deren mäandrische Form und die Forellenturbine faszinierende Modelle für Wasserkraft. Mit seinen Schwemmlandkanälen konnte Schauberger bei weniger Wassereinsatz mehr und größere Baumstämme bewegen als die anerkannten Kapazitäten seiner Zeit. Die Beobachtung der Forellen in Gebirgsbächen brachte zudem Erkenntnisse über Strömungsverhältnisse an deren Körper und Vermutungen über die Fähigkeit der Kiemen juveniles Wasser zu erzeugen, was durch „Reaktion“ mit normalem Bachwasser Rückstoßkräfte herbeiführen soll.

Dass man mit mäandrisch fließendem Wasser mehr Wasser störungsfrei transportieren kann ist mittlerweile genauso bekannt, wie dass man Wasser am schnellsten durch einen Trichter füllen kann, wenn man es in Rotation versetzt und einen Strudel erzeugt. Wahrscheinlich können wir noch viel von der Natur lernen, denn auch die kolossale Kraft von Hurrikans und deren energetischer Antrieb birgt noch manches Geheimnis.

Zurück zum Wasser und seiner Besonderheiten. Bei den modernsten physikalischen Wasseraufbereitern werden ebensolche Wirbel eingesetzt, oft unterstützt durch magnetische Kräfte, um Wasserstrukturen aufzubrechen und juveniles oder levitiertes Wasser zu erzeugen. So wie Schauberger mit dem Gegenteil der Explosion, der Implosion, als optimalem Energiespender hantierte, so forschte er auch an der Levitation als Gegenteil zur Gravitation. Er war überzeugt, dass die Blutbewegung im Körper, genauso wie die Bewegung der Pflanzensäfte innerhalb der Pflanze Levitationsenergie freisetzen, die aus seiner Sicht für Auftrieb und Erhebung verantwortlich ist. Das sei der Grund, warum Pflanzen der Schwerkraft entgegen wachsen und wir aufrecht gingen.

Das ist zumindest ein interessanter Gedankengang.

 

Zwischen Wundern und Quacksalberei

Es wird viel versprochen und geschrieben im Bereich der Wasseraufbereitung. Wasser gilt hierzulande als Lebensmittel und darf daher nach dem Lebensmittelgesetz nicht mit unbelegten gesundheitsbezogenen Angaben beworben werden.

Wenn das nur mal auch bei allen pharmazeutischen Produkten und den Nahrungsergänzungsmitteln gelten würde…

Die bis dato bekannten Untersuchungen zu „belebtem Wasser“ hatten entweder systematische Fehler oder verwendeten esoterische Produkte, deren Wirkung nicht unbedingt das halten muss, was theoretisch möglich wäre. Zum Granderwasser  gibt es sogar Gerichtsurteile (s. Wikipedia) in Neuseeland, die das Produkt als Quacksalberei und Pseudowissenschaft darstellen.

Das Granderwasser ist aber auch ein Spezialfall für „belebtes Wasser“, da hier Wasser nur an einem Metallzylinder mit „Informationswasser“ vorbei fließt. Es soll dabei ein Energieübertragung stattfinden.

Andere Technologien setzen auf eine aufwändige Verwirbelung unter Anwesenheit von Permanentmagneten und behaupten lediglich, dass dadurch kleinere Clustergrößen entstünden, die ein höheres Lösungsvermögen besäßen und auch eine verbesserte Zellgängigkeit. Geschmacklich seien durch die bessere Benetzung der Zunge auch Vorteile zu erwarten, was theoretisch im Bereich der Möglichkeiten liegt, so denn die Clustergröße verändert wurde.

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Ausblick

Aus meiner Sicht ist das Phänomen Wasser noch weit weniger erforscht, als man bei diesem „Stoff“ glauben müsste. Zu schwierig sind die erforderlichen Messverfahren und wenn jemand, wie z.B. Emoto einen Vorstoß wagt, dann wird das sehr schnell mit „Esoterik“ abgestempelt, ohne bessere Lösungswege aufzuzeigen.

Wenn Wasser sich durch die fluktuierenden Wasserstoffbrückenbindungen und unterschiedlich große Cluster tatsächlich in den Qualitäten unterscheidet, was viele behaupten, aber schlüssig noch keiner beweisen konnte, dann ist Wasser womöglich weit mehr, als wir einem Molekül eigentlich zubilligen.  Bis es die absolute Gewissheit gibt, muss jeder selbst entscheiden, ob er/sie auf Leitungswasser setzt, Mineralwasser kauft, Wasser energetisiert oder evtl. auch einfach nur frisches Quellwasser genießt.

Bis dahin gilt auch, wer heilt hat Recht. Und wenn es auch Plazebo Effekte sind …

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