Eseltherapie – was für Politiker oder doch nur für Kinder?

Nachdem die Delphintherapie schon hinlänglich bekannt und recht teuer ist, kommt mit der Therapie mit Eseln eine relativ einfache und im Vergleich geradezu preiswerte Therapie auf.
(Bildquelle: Wikipedia/Hausesel)

Der Esel ist ein ruhiges, gutmütiges Lebewesen. (Lässt sich also auch von Politikern nicht aus der Ruhe bringen 🙂 ) Er sieht zwar aus wie ein kleines Pferd hat aber einige Unterschiede auch in veterinär technischer Hinsicht. Je nach Rasse kann er aber auch eine Schulterhöhe bis 1,60 m erreichen. Esel haben 5 statt 6 Lendenwirbel wie die Pferde und verfügen über 31 Chromosomenpaare (Pferde 32). Dadurch sind die bekannten Kreuzungen wie Maultier und Maulesel unfruchtbar.


Das interessante an den Eseln ist, dass er sich nicht beherrschen lässt wie Hunde oder auch Pferde. Er hat in der Tat seinen eigenen Kopf und ist sehr einfühlsam. Der Esel spiegelt sein menschliches Gegenüber perfekt. Daher muss man mit Verständnis und Geduld an die Sache herangehen, sonst verweigert der Esel einfach den Dienst. Er stellt auf stur. Daher ist der Esel alles andere als dumm!
Die Therapieesel sind artgerecht im Familienverbund aufgewachsen und haben mit Menschen stets nur gute Erfahrungen gesammelt.
Ausgeglichene und ruhige Tiere eignen sich deshalb so gut für Therapien mit Kindern (z.B. bei Angststörungen, Sprach- und Kontaktschwierigkeiten), da sie keine Fluchttiere sind und wesentlich weniger schreckhaft als Pferde.
Der stets ruhige Blick der Esel lässt auch vorsichtige, schüchterne Kinder schnell Vertrauen fassen.

Wer also für sein Kind, eine Therapieform sucht, wo sich das Kind öffnet und Ängste abbaut, der sollte sich auch mal mit der Eseltherapie befassen.

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