Kirlianphotographie – Was ist das? – alternativer HokusPokus?

Kirlianphotographie

Die Kirlianfotografie (Kirlian-Fotografie) bzw. deren Grundlagen wurden 1937 von Semjon Kirlian entdeckt und später patentiert. Heute hat sich aus der Kirlian Fotografie die Kirlian Videografie entwickelt, die den Effekt auf dem Computerschirm bzw. Fernseher sichtbar macht.

Mit hochfrequenten Hochspannungen werden Leuchterscheinungen an lebenden Objekten erzeugt, die oft als „Aura“ interpretiert werden.


Technik lt Wikipedia :

Diese Fotografie ist eine Hochspannungsphotographie, welche per fotografischem Verfahren die Abbildung einer Hochspannungsentladung leistet, bei der nicht nur Metallspitzen, sondern Körperteile, Tiere und Pflanzen als Elektrode dienen können. Die strahlenden Leuchterscheinungen, die auf der Photographie von der Elektrode (z.B. einem Finger) ausgehen, sind in diesem Sinne keine »geheimnisvollen Strahlen«, sondern selbstleuchtende Entladungskanäle. Die Entladung wird beeinflusst durch Form der Elektroden, Verteilung der elektrischen Leitfähigkeit, Feuchtigkeit, Verdampfung u.a. physikalische Faktoren.

In einen abgedunkelten Raum wird eine Metallplatte gelegt. Auf dieser wird ein Isolator, z.B. eine dünne Keramikplatte, befestigt. Auf der Isolationsplatte wird nun der zu belichtende Film, mit der fotoempfindlichen Seite nach oben angebracht. Auf den Film kommt nun das zu fotografierende Objekt, z. B. ein Blatt oder auch ein Mensch. Wichtig dabei ist, dass das Objekt ein elektrischer Leiter sein muss. An die Metallplatte wird nun eine Hochspannung von etwa 20.000 Volt angelegt. Zusätzlich muss das Objekt mit der Masse des Apparates verbunden werden. Nun wird für etwa fünf Sekunden, je nach benötigter Belichtung, die Spannung eingeschaltet. Es entsteht rund um das Objekt eine Koronaentladung, die aus kleinen Blitzen besteht. Jeder kennt dieses Phänomen von statischer Entladung, wenn man z. B. an einem Auto einen leichten Stromschlag verspürt.

Anwendung:

Die Art der Koronarentladungen dient in der alternativen Heilkunde oft zur Analyse von Stressbelastungen, Ängsten und Verkrampfungen, Organschwächen, Giftbelastungen einzelner Organe, Energieblockaden und degenerativen Prozessen (Krebsvorstufen)

Gefahren (lt Wikipedia)

Menschen mit Herzschrittmacher und Herzschwäche sollten sehr vorsichtig sein, da hochfrequente Wechselfelder die Funktion beeinträchtigen können.

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