Leber- und Nierenschäden durch Gen-Mais Mon863

Ganz neu sind die Hinweise auf die Schädlichkeit von bestimmten Gen-Mais Sorten nun nicht. Bereits im Juni 2005 wurde durch Greenpeace eine hoch brisante Studie veröffentlich, wonach im April 2004! bereits die Tageszeitung „Le Monde“ über bösartige Effekte bei Ratten berichtete. Bei der Verfütterung des mit eingebautem Insektengift versehenen Gen-Mais Mon 863 zeigten die Ratten Veränderungen im Blutbild und Organschäden. Monsanto bestritt damals aber, dass diese Schäden vom Gen-Mais verursacht worden wären.

http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=11223
Bild: Wikipedia


Die EU sollte nun über die Importzulassung der besagten Mais Sorte entscheiden. Hiltrud Beyer, die Europaabgeordnete von Bündnis 90/ Die Grünen hierzu: (Zitat)

Die endgültige Importzulassung des Genmais MON863 der US-Firma Monsanto trotz alarmierender Risiken ist verheerend. Die Zulassung ist grob fahrlässig, da eindeutig die gesundheitliche Unbedenklichkeit für Mensch und Tier nicht gegeben ist. Die EU-Kommission ignoriert die fehlende Zustimmung im Ministerrat und Warnungen von Wissenschaftlern. Vor dem Hintergrund der ungelösten Fragen zur Sicherheit des Genmais MON863 und im Hinblick auf das Gefahrenpotential ist die Zulassung eine bodenlose Dreistigkeit.

http://www.hiltrud-breyer.de/hbreyer/fe/pub/de/dct/45

Trotz vieler offener Fragen und Warnungen von Wissenschaftlern hat die EU Kommission eine Zulassung erteilt. Damit tritt die EU das Vorsorgeprinzip mit Füßen und erteilt der Industrie einen Freibrief zum Großtest an menschlichen Versuchskaninchen und die Folgen sind nicht absehbar.

http://www.greenpeace.de/themen/gentechnik/nachrichten/artikel/fuer_ratten_schaedlich_fuer_menschen_vertraeglich/

Was wir tun können?

Auf Deklaration der Genprodukte drängen, dubiose Produkte nicht kaufen und den Gentechnik Mist meiden…

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