Mineralwasser in Glasflaschen kaufen! – Bei Kunststoff lauern nicht nur Chemikalien …

Wer kennt nicht den widerlichen Geschmack, den besonders Wasser annehmen kann, nachdem es in einer Kunststoffflasche in der Sonne stand. Das dürfte der erste Hinweis auf eine unerwünschte Mitgift sein, die noch von anderen Funden getoppt wurde.

Bereits 2009 fanden Frankfurter Wissenschaftler in 12 von 20 untersuchten Mineralwässern das weibliche Sexualhormon Östrogen. Die Forscher schreiben: „Wir mussten feststellen, dass Mineralwasser hormonell betrachtet in etwa die Qualität von Kläranlagenabwasser aufweist“.

Ein erschreckender Fund, der hauptsächlich aber Wasser aus PET Flaschen belastet, deren Östrogen Funde etwa doppelt so hoch ausfielen.

Welche Substanzen für die Östrogenanteile verantwortlich sind ist bis dato noch unklar.


Das LAVES ( Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) hat bereits 2004 Mineralwässer untersucht und östrogen wirksame Proben gefunden. Man fand die Konzentrationen aber auch schon im „Rohwasser“, was auch immer das heißen mag. Der Fund wurde in 2006 und 2008 auch durch Studien aus Italien und Deutschland bestätigt.

Also neu ist die Erkenntnis in Fachkreisen wohl nicht – aber für viele Verbraucher wohl doch.

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