Mit Angst und Panikattacken in die Ohnmacht

Ein Fallbeispiel:

Peter B. konnte sich kaum noch beruhigen: auf der Autofahrt zur Arbeit war er wiederholt von anderen Verkehrsteilnehmern geschnitten worden, er wurde abgedrängt und zweimal hätte es fast einen Unfall gegeben.

Mit rotem Kopf erreicht er schließlich sein Büro – und da wartet schon die nächste Katastrophe: „Der Vorstand bittet Sie um einen Überblick zum Projekt „MainOptimierung“. Da scheint es wohl Unklarheiten zu geben. Das Vorstands-meeting läuft schon. Sie sollen um 9:30 präsentieren.“

Oh je! Ausgerechnet „MainOptimierung“. Ein Projekt, das Peters Chef verantwortet hat, bis er vor 2 Tagen einen Schlaganfall erlitt und seither im Krankenhaus liegt. Peter ist nicht sicher, dass er den genauen Stand kennt. Er weiß aber, dass es Schwierigkeiten gibt.

Es ist jetzt kurz vor 9:00 Uhr – also kaum Zeit, sich kundig zu machen.


Während er diese neuen Informationen bekommt passiert mit Peter etwas Beängstigendes: Eben war er noch voller Wut über die Rücksichtslosigkeit im Straßenverkehr – und nun hat er Angst. Und wie! Er soll präsentieren! Das ist für Peter entsetzlich, denn er hat seit einiger Zeit Präsentationsangst.

Eben noch war er „geladen“ und nun schlottern ihm die Knie. Er ringt nach Luft und denkt: nun noch schnell zum Schreibtisch kommen und mich in den Sessel fallen lassen! Er lockert die Krawatte und öffnet den ersten Hemdknopf. Doch die Panik lässt nicht nach. ER kann kaum noch klar denken.

„Fehlt Ihnen etwas?“ fragt die besorgte Assistentin, die eben vorbeigeht.

„Nein, nein es geht gleich wieder“, versucht Peter zu beruhigen.

Innerlich fährt er Achterbahn. In 30 Minuten muss er präsentieren. Allein das verursacht schon schwere Angst. Und dann auch noch zu diesem Projekt! Peter wird ohnmächtig und fällt aus seinem Schreibtischstuhl.

Glücklicherweise ist die Assistentin nicht weit und ruft den Notarzt.

Damit hat Peter die Präsentation zunächst einmal vermieden J. Aber zu welchem Preis? Er wird komplett durchgecheckt – und mit „organisch ohne Befund“ wieder entlassen.

Seine Kollegen sind freundlich und halten das für einen Schwächeanfall. Peter solle sich etwas schonen. Der Vorstand allerdings bevorzugt Mitarbeiter, die voll belastbar sind und delegiert ein Projekt, das Peter gerne geleitet hätte, an seinen jüngeren Kollegen.

Peter wird immer unsicherer und hat nun schon beim Betreten des Firmengebäudes Angst. Dann bereits zuhause beim Frühstück. Und als eines Morgens sein Auto nicht anspringt, hat er wieder eine Panikattacke. Diesmal wird er zwar nicht ohnmächtig, aber er will so etwas nicht nochmal erleben.

Peter hört von einem Wingwave Coach in Frankfurt am Main, die seit vielen Jahren darauf spezialisiert ist, die mentalen Vorgänge in Menschen so zu ändern, dass es ihnen deutlich besser geht.

„Vielleicht sollte ich ganz aussteigen und mir einen Beruf suchen, in dem ich nicht so viel Stress habe. Vielleicht werde ich Biobauer“, meint Peter.

„Das könnte eine Vermeidungstaktik sein“, entgegnet der Coach. „Lassen Sie uns zunächst herausfinden, was in Ihrem Inneren zum Zusammenbruch geführt hat. Danach werden wir damit arbeiten, so dass Sie zukünftig problemlos präsentieren können.

Wenn Sie dann immer noch Biobauer werden wollen, können Sie das ja tun. Dann tun Sie es, weil Sie wollen und nicht, weil es Ihnen als vielleicht einziger Ausweg erscheint“, entgegnet der Coach.

„Vorgänge in meinem Inneren?“ meint Peter.

„Ja. Was denken Sie, wenn Sie eine solche „Attacke“ erleben?“ fragt der Coach.

„Ich denke, ich schaffe es nicht. Gleichzeitig ist es doch gar nicht schwierig. Als beispielsweise mein Auto nicht ansprang, hätte ich doch nur die paar Schritte zur U-Bahn zu gehen brauchen. Gar kein Problem. Stattdessen, musste ich erst mal ums Überleben kämpfen. Jedenfalls fühlte es sich so an.“

Der Coach fragt nach weiteren Gedanken, die Peter in der Situation hatte. Auch, was Peter über sich selbst gedacht hat. Daraus wird schnell klar, wo Peters „Ohnmacht“ tatsächlich herkommt und nach der ersten doppelstündigen Sitzung fühlt sich Peter deutlich entspannter.

Sein Coach hat ihm auch eine schnelle Entspannungstechnik für den „Notfall“ mitgegeben.

Nach 3 Sitzungen kann Peter sicher präsentieren. Da ihm das Coaching guttut entschließt er sich zu 2 weiteren Sitzungen, um weiter „innerlich aufzuräumen“, wie er sagt. Nach insgesamt 5 Sitzungen kann er auch herausfordernde Situationen wieder souverän und erfolgreich handhaben.

„So sicher war ich in meinem ganzen Leben noch nicht. Und nun, mit Ende 40, scheint vieles machbar, was ich früher aus Angst vermieden habe“, sagt er selbst. „Und die Notfalltechnik habe ich nie gebraucht.“

Weitere Informationen und Termine:

Frankfurter Institut für Energie-Fluss-Optimierung

Sandra Willis

Willibrachtstr. 14, D-60431 Frankfurt

Tel: 069/ 95297828 oder 0171/ 1110 888

SandraWillis@EFO-Institut.de

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