Panik und Angst wegen Schweinegrippe?

SchweinegrippeDie Medien scheinen sich überwiegend einig, bis auf wenige Ausnahmen wird die Angst vor der Schweinegrippe geschürt und alle Bürger zur Impfung (freiwillig) aufgerufen. Die Angst vor einer Pandemie (Anm: im Internet findet man auch gerne mal „Pandämie“ … wohl von dämlich abgeleitet 😉 ) hat längst um sich gegriffen und vielerorts wurden sogar Ausnahmezustände verhängt.

Doch die Unsicherheit im Volk ist groß, denn es gibt viele widersprüchliche Aussagen über die Gefährlichkeit der Impfung einerseits und der Schweinegrippe andererseits.  Zur Verunsicherung hat sicherlich auch beigetragen, dass die Bundesregierung bzw. alle Parlamentarier in Berlin den Impfstoff „Celvapan“ nutzen, der über die Bundeswehr geordert wurde und für das Volk „Pandemrix“ bereit steht. Celvapan ist ein Impfstoff, der aus kompletten Virenhüllen erzeugt wird und bei Pandemrix und Focetria werden Bruchstücke verwendet, um in kürzerer Zeit mehr Impfdosen bereitstellen zu können. Der Faktor liegt bei 1:4, d.h. es können 4 mal so viel Pandemrix und Focetria hergestellt werden als Celvapan. Damit aber die „Bruchstücke“ genauso wirksam sind, müssen Wirkstoffverstärker (Adjuvantien) eingesetzt werden, deren Verträglichkeit und mögliche Nebenwirkungen kontrovers diskutiert werden. Der angeblich schonendere Wirkstoff Celvapan wird von Baxter hergestellt und Pandemrix von GlaxoSmithKline. Die Unsicherheit in der Zweiklassengesellschaft wächst zudem, da auch Schwangeren der Verstärker-freie Impfstoff empfohlen wird.


Die Presse berichtet ständig von Toten der Schweinegrippe aber alle Impftoten erweisen sich nach kurzer Zeit als Opfer schwerwiegender anderer Erkrankungen. Die Nebenwirkungen der Impfung werden oftmals verharmlost oder ganz unter den Tisch gekehrt. Durch die einseitige Aufklärung gab es stellenweise auch einen richtigen Hass auf Impfgegner und es wurde Druck ausgeübt, seine Kinder und sich selbst impfen zu lassen. Wie die FAZ schreibt, gibt es mittlerweile Studien, die das flächendeckende Impfen in Frage stellen, da zum einen der Verlauf der Schweinegrippe überwiegend harmlos verläuft und seltsamer Weise, wie niederländische Forscher entdeckten, bevorzugt Kinder infiziert würden und ältere Menschen viel seltener. Das liege daran, dass bereits vor 1957 mit der Schweinegrippe verwandte Virustypen grasierten, mit denen sich Ältere auseinandersetzen konnten.  Weiterhin behaupten niederländische Forscher, dass man ein viel breiteres Band an Abwehrkräften aufbaut, wenn man die Grippe durchmacht. Besonders Kinder seien imuntechnisch unbeschriebene Blätter, bei denen durch frühe Impfung der Aufbau eines breiten Abwehrschildes nur blockiert würde. Eine erstaunliche Hochrechnung stammt von Fabien Carrat vom Institut National de la Santé et de la Recherche Médicale in Paris: Wer sich sein ganzes Leben gegen Grippe impfen ließe, der hätte ein höheres Risiko ab 65 mit Grippe zu erkranken als ein nicht Geimpfter! (s. FAZ Artikel)

Während GlaxoSmithKline (GSK) in Deutschland Pandemrix verkauft, so musste man den Impfstoff Arepanrix in Kanada vom Markt nehmen, da überdurschnittlich viele Anaphylaxien (allergischer Schock) mit tötlichem Ausgang aufgetreten waren. Arepanrix ist Pandemrix sehr ähnlich aber nicht identisch!

Wer die angeblich geheimen Verträge von GSK mit der Bundesregierung aus dem Jahr 2007 liest, wobei GSK für 500 Millione Euro Impfstoff liefert und von jeder Haftung durch Nebenwirkungen befreit ist, dem sollten die Knie weich werden. Teil1 und Teil2 (ob das die echten Verträge sind, kann ich einschätzen)

Die Spätfolgen der Impfung werden in letzter Zeit auch öfter mit dem Golfkriegssyndrom in Verbindung gebracht, da dort angeblich der gleiche Impfstoffverstärker (Squalen) eingesetzt wurde. Die Langzeitschäden waren Artritis, Ausschläge, chronische Müdigkeit, Haarausfall, Schwindel, Multiple Sklerose u.v.a.m

Die Influenza hat angeblich 16000 Opfer in der letzten Saison gefordert und daher seien Frühwarnsysteme und Impfungen  unerlässlich, so die gängige Meinung der Ärzte und Pharmaindustrie. Und weil die Schweinegrippe erwiesener Maßen nun nicht so aggressiv war, wie vermutet, wird die Gefährlichkeit der Vogelgrippe wieder hervorgehoben.

Ein Millardengeschäft mit der Angst?

Ein interessanter Film zur Blauzungenkrankheit und der Schweinegrippe, sowie der Impfverstärker:


Literatur:

Tagesschau

FAZ

OTS

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen