Panikattacken (I) – ein lebenslanges Schicksal?

PanikattackenViele Menschen kennen das,  sie befinden sich in einer alltäglichen Situation wie einkaufen oder S-Bahn fahren oder sie sitzen ganz gemütlich zuhause -Alles ist soweit in Ordnung  – und plötzlich beginnt sie, oft mit einem heißen Gefühl im Magen, ein Zusammenziehen des Brustkorbs oder anderen körperlichen Empfindungen – Die PANIK-ATTACKE!


Die Betroffenen spüren die körperlichen Symptome und  wissen, jetzt ist alles zu spät. Sie können nur noch versuchen, sich einen sicheren Platz zu suchen und mit der Attacke umzugehen. Stoppen können sie sie nicht. Und genau das löst die Angst vor der Angst aus, gleichzeitig auch Ohnmachtsgefühle und später Wut auf sich selbst, weil die Betroffenen nicht im Stande waren, die Attacke zu „beherrschen“ – sich zu „beherrschen“.

Das Umfeld reagiert oft mit Unverständnis auf diese plötzlichen Paniken, so dass viele Betroffene nach einiger Zeit tatsächlich meinen, etwas stimme mit ihnen nicht und sie hätten mentale Defekte.

Dass „etwas nicht stimmt“ kann man sagen – mit mentalen (oder anderweitigen) „Defekten“ hat das allerdings kaum etwas zu tun. Tatsächlich hat sich im Inneren der Betroffenen ein Ablauf verselbständigt, der wie ein Autopilot funktioniert: einmal angeschaltet lässt er sich nicht mehr stoppen. Zumindest nicht mit dem bewussten Willen.

Deshalb versuchen viele, die Situationen, die Panik- und Angstattacken auslösen, zu vermeiden. Das kann zu erheblichen Einschränkungen im alltäglichen Leben führen und selbst dann können die Betroffenen nicht sicher sein; viele berichten, dass sie dann in anderen, bisher „harmlosen“ Situationen eine Attacke erlitten ….

EFO-Institut, Sandra Willis, Tel. : 069 95297828

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